Einblicke

Neu bei Snowflake Experience: so geht (remote) Onboarding

08.07.2021

Die ersten Tage und Wochen sind nicht nur spannend, sondern auch enorm wichtig für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Eine Herausforderung, wenn sich alle im Homeoffice befinden. Wir gewähren einen Blick hinter die Kulissen unseres Onboarding-Prozesses und zeigen, was Raclette-Käse mit dessen Erfolg zu tun hat.  

Onbarding @home

Einige Unternehmen tun es bereits seit Jahren, andere mussten die Einarbeitung neuer Mitarbeitender im letzten Jahr umstellen. So auch Snowflake. Alle neuen Teammitglieder waren nur vor Ort, um Arbeitsutensilien entgegenzunehmen und konnten ihre Kolleg*innen nur virtuell kennenlernen. Gemeinsam mit HR & Administration Managerin Giulia berichten sie von ihren Erfahrungen und Highlights und verraten, worauf sie sich in der Zukunft am meisten freuen.

Ein Rückblick: mein Jobstart im Homeoffice

Vor 1,5 Jahren habe ich bei Snowflake den Bewerbungsprozess durchlaufen und mich seit dem Moment der Zusage auf meinen ersten Arbeitstag gefreut. Doch dann kam alles anders. Am 1. April 2020 machte ich mich zwar auf den Weg ins Büro, jedoch nur um es wenig später mit einem Bildschirm, meinem Laptop und einem umfassenden Einarbeitungsplan in der Hand wieder zu verlassen. Mein neuer Lebensabschnitt startet im Homeoffice.


Die Kolleg*innen fehlen: mein Arbeitsplatz im Homeoffice

Natürlich war ich vor allen Dingen froh, dass ich meine neue Stelle trotz der besonderen Situation rund um Covid-19 antreten durfte – eine Sorge, die mir dank der transparenten Kommunikation von Snowflake sofort genommen wurde. Der Wehrmutstropfen? Das ich meine neuen Kolleg*innen nicht persönlich kennenlernen konnte. Ich liebe den Austausch, lasse mich von den Gedanken und Ideen meiner Mitmenschen inspirieren und war skeptisch, wie gut das funktionieren kann, wenn alle von zu Hause arbeiten. Denn:

Wie geht virtuelles Miteinander?

Wie ist das Arbeitsklima? Wie die neuen Arbeitskolleg*innen und die Vorgesetzten? Fragen deren Antworten man im Laufe des Bewerbungsprozess, spätestens jedoch am ersten Arbeitstag sucht. Für mich ist vor allem das Miteinander ausschlaggebend. Doch wie sieht das eigentlich aus, wenn sich alle auf Grund einer globalen Pandemie im Homeoffice befinden? Die Antwort hat viel mit besagtem Einarbeitungsplan zu tun, den ich am ersten Arbeitstag mit nach Hause nehmen durfte. Darin war nicht nur geregelt wann ich welche Tools und Prozesse kennenlerne, sondern auch wer mir diese Inhalte vermittelt. Wenn man sich alleine im Homeoffice befindet, ist die Freude besonders gross, wenn hinter jedem Thema ein anderer Name steht. Kein Zufall, wie HR & Administration Managerin Giulia Noseda mir verraten hat:

«Der Einarbeitungsplan ist aus vielen Perspektiven wichtig für das Onboarding. Wir wollen jedes neue Teammitglied möglichst schnell mit der neuen Aufgabe vertraut machen und mit allem ausstatten, was sie oder er braucht. Darüber hinaus setzen wir auf die Eigenverantwortung des Teams, binden alle mit ein und nutzen die Kompetenzen einzelner Personen. Deshalb sind einige Slots mit dem direkten Vorgesetzten/ der direkten Vorgesetzten, andere wiederum werden von Teammitgliedern übernommen. Gerade im letzten Jahr haben wir das noch weiter ausgebaut, damit alle neuen Mitarbeitenden im Homeoffice die Möglichkeit haben das Team in kürzester Zeit kennenzulernen und sich als Teil dessen zu fühlen.»

Doch sind es nicht auch die zufälligen Treffen an der Kaffeemaschine, das gemeinsame Mittagessen oder die Drinks nach Feierabend, die das Miteinander ausmachen? Definitiv! Hinzu kommt, dass man bei Meetings aus dem Homeoffice dazu neigt, direkt zum geschäftlichen überzugehen, vor allem wenn einem Smalltalk nicht so wirklich liegt, so wie es bei mir der Fall ist. Damit das Miteinander in keinem Fall zu kurz kommt, dafür sorgt unter anderem Giulia:

«Mir ist es sehr wichtig, dass sich jeder aufgenommen und wohl fühlt. Dazu gehören Eintritts-, wie auch Probezeitgespräch und ein regelmässiger Austausch im Team, denn wir wollen von Anfang an «nah dran sein». Das ist der Teil, der vor allem den Job betrifft. Genauso wichtig ist es aber, alle auch auf der persönlichen Ebene zu erreichen. In der Regel ergibt sich das durch gemeinsame Pausen oder ein Feierabendbier ganz von alleine, aber auch regelmässige Team- und Firmenevents gehören dazu. Alles Dinge, die im letzten Jahr nicht wie gewohnt möglich waren. Da war Kreativität gefordert. Wir haben Pakete gepackt, Escape Rooms und Bierverkostungen geplant und uns einfach virtuell getroffen.»  

 


Sherlock Holmes, Wein und Raclette: so sah unsere Weihnachtsfeier 2020 aus

Mein Fazit

Heute, beinahe vierzehn Monate später, habe ich nicht nur eine Antwort auf die Frage, wie virtuelles Miteinander geht. Mein Highlight war in diesem Zusammenhang definitiv unsere Weihnachtsfeier. Jede*r hat vorab ein Paket mit den Leckereien für einen ganz besonderen Abend erhalten. Als ich den Raclette-Käse, den Wein und die Kartoffeln in der Hand gehalten habe, war nicht nur mein Hunger, sondern auch die Vorfreude geweckt. Am Ende hatten wir einen lustigen und leckeren Abend, haben gemeinsam mit Sherlock Holmes einen Fall gelöst und auf ein aussergewöhnliches und erfolgreiches Jahr angestossen.

Auch habe ich gelernt, dass das Arbeiten im Homeoffice nichts an einem wertschätzenden und offenen Miteinander ändert. Im Gegenteil. Daily Check-in und Check-outs wurden ins Leben gerufen, Prozesse optimiert und alle sind trotz der räumlichen Trennung weiter zusammengewachsen. Natürlich freue ich mich darauf ganz unkompliziert und spontan einen Schreibtisch weiter Feedback einzuholen und sich auch darüber hinaus noch weiter kennenzulernen. Doch solange das nicht möglich ist, tun wir alle von zu Hause aus unser Bestes. Für uns, unsere Kolleg*innen und unsere Kund*innen.

Und was denken meine Kolleg*innen?

Anton Ackermann und Isabel Daser verstärken seit kurzem Snowflake Experience als Product Owner/ Project Manager. Wie sie ihre ersten Wochen erlebt haben und worauf sie sich in der nächsten Zeit besonders freuen, verraten sie am besten selbst.

Anton: «Gerne zitiere ich an dieser Stelle meine Vorgängerin: bei Snowflake arbeiten wir im Team und nur im Team. Das macht die Arbeit nicht nur angenehm, sondern überhaupt möglich. Auf Grund der besonderen Situation konnte ich schwer einschätzen was mich erwarten wird. Heute weiss ich, dass der Teamgedanke wirklich gelebt wird. Sei es in der Einarbeitung Tools und Prozesse betreffend oder bei der Übergabe von Kundenprojekten.

Ich freue mich darauf, wenn es nach der Einarbeitung und dem Kennenlernen jetzt an die ersten Projekte geht. Das werden noch einmal ganz andere Herausforderungen sein, die ich gerne annehme. Besonders freue ich mich aber auf den Tag, an dem ich wieder mit dem Team im Büro sitzen kann. Dann wenn ich mein Team offline kennenlernen darf und sich daraus nochmal eine ganz andere Dynamik in der Zusammenarbeit ergeben wird.»


Neu dabei: Anton Ackermann...

...und Isabel Daser

Isabel: «Ich könnte jetzt von den vielen kleinen Dingen erzählen, die im Homeoffice fehlen. So wie das gemeinsame Mittagessen, der Weg zur Tram oder der Smalltalk zwischendurch. Doch so geht es uns allen und gerade deshalb sehe ich es als grosses Privileg an etwas machen zu können, das mir Spass macht. Die gute Organisation, transparentes Erwartungsmanagement und das richtige Mass an Verantwortung machen Lust auf mehr. Ich möchte einen positiven Beitrag leisten und freue mich, dass mir ab Tag eins das Vertrauen entgegengebracht wurde, das in Kundenprojekten tatsächlich tun zu können. Natürlich freue ich mich, wenn es irgendwann heisst, dass wir alle zurück ins Büro kommen dürfen. Bis das der Fall ist, mache ich von dem Luxus gebrauch in der Nähe zu wohnen und hin und wieder ein bisschen Büroluft schnuppern zu können.»

Unser abschliessendes Fazit an dieser Stelle? Wir wollen Danke sagen. An das gesamte Team, das sich nicht nur auf die neue Situation eingestellt hat, sondern seit mehr als einem Jahr auch das Beste daraus macht und Projekte wie gewohnt mit Einsatz, Eigenverantwortung und Kreativität umsetzt. Und natürlich freuen wir uns darauf, wenn wir uns die Gipfeli beim montagmorgendlichen Infocafé wieder gemeinsam im Büro schmecken lassen können. Bis es so weit ist, heisst es eben weiterhin: Montag 8:59 Uhr – bitte einwählen.    

 

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Du findest, das hört sich gut an, hast Erfahrungen mit digitalen Lösungen, agilem Vorgehen und Multiprojektmanagement? Dann freuen wir uns mehr von dir zu hören.

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Über die Autorin: Sabrina Weigert, Marketing Managerin

Sabrina lebt und liebt Kommunikation. Vor ihrem Start bei Snowflake war sie im Bereich Marketing und Sales verschiedener Konzerne und Start-ups tätig. Wenn sie nicht gerade für uns im Einsatz ist, verbringt sie ihre Zeit am liebsten mit einem guten Buch in der Hand, einem Podcast auf den Ohren oder einem Berg unter den Füssen.

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